Freie Flüchtlingsstadt Nürnberg FFN

Die Initiative Freie Flüchtlingsstadt Nürnberg wurde 1986 aufgrund derdamaligen rassistischen Wahlkampagne gegen Flüchtlinge gegründet. Sie ist organisatorisch im selbstverwalteten Stadtteilzentrum DESI in Nürnberg angesiedelt.
"Der Pass ist der edelste Teil von einem
Menschen. Er kommt auch nicht auf so
einfache Weise zustande wie ein Mensch.
Ein Mensch kann überall zustande kommen,
auf die leichtsinnigste Art und ohne Grund,
aber ein Pass niemals.
Dafür wird er auch anerkannt, wenn der
gut ist, während ein Mensch noch so gut
sein kann und doch nicht anerkannt wird."
B. Brecht, Flüchtlingsgespräche

Die Freie Flüchtlingsstadt Nürnberg FFN

Die Initiative Freie Flüchtlingsstadt Nürnberg wurde 1986 aufgrund der damaligen rassistischen Wahlkampagne gegen Flüchtlinge gegründet. Sie ist organisatorisch im selbstverwalteten Stadtteilzentrum DESI in Nürnberg angesiedelt. Ziel der FFN ist die Arbeit mit den Flüchtlingen zur Verbesserung ihrer alltäglichen Lebensbedingungen, ihre Unterstützung in den verschiedensten Lebensbereichen, sowie Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Flüchtlingspolitik. Beschäftigt ist eine hauptamtliche Mitarbeiterin mit 25 Stunden wöchentlich. Die Hauptarbeit konzentriert sich auf die Beratungstätigkeit (auch auf französisch, englisch und spanisch), Unterstützung im Asylverfahren, Ämtergänge, Notsituationen. Gelegentlich stehen MitarbeiterInnen der Initiative als ReferentInnen in Fragen des Asylrechts und Abschiebehaft zur Verfügung. Ein wichtiges Standbein der FFN ist die Zusammenarbeit mit anderen regionalen und überregionalen Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen wie dem Bayerischen Flüchtlingsrat, dem Ökumenischen Kirchenasylnetz, amnesty international und Pro Asyl, kein mensch ist illegal, der Karawane, der medizinischen Flüchtlingshilfe e.V. sowie Asyl-Initiativen anderer Städte. Im Rahmen dieser Kooperation beteiligt sich die FFN auch an Öffentlichkeitsaktionen und Kampagnen. Außerdem sind MitarbeiterInnen der FFN in der ehrenamtlichen Gefängnisarbeit engagiert. Für die herausragenden Leistungen erhielt die Mitarbeiterin der Initiative Ulrike Voß 2002 die Bürgermedaille der Stadt Nürnberg.

 

Benefizkonzert der Staatsphilharmonie Nürnberg

 

(siehe Zeitungsausschnitt aus dem Marktspiegel vom 24.06.2015)


Verleihung des Paula-Maurer-Preises

der Verein zur Förderung innovativer Kulturarbeit und das Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg zeichneten das Projekt "Endstation Mittelmeer" der Freien Flüchtlingsstadt Nürnberg in Kooperation mit Schülern und Schülerinnen der Adolf-Reichwein-Realschule und des Helene-Lange-Gymnasiums mit dem Paula-Maurer-Preis 2010 in Höhe von 1000,- Euro aus.

 

Save me Kampagne

Das Gostner Hoftheater präsentiert vom 18.9. - 17.10.09 das Theaterstück „Invasion“ von Jonas Hassen Khemiri. In diesem Stück geht es um ganz aktuelle und brisante Fragen wie kulturelle Identität, Zerrissenheit, Fremdheit und Vorurteile. In Anlehnung an diese Thematik präsentiert sich die save.me-Kampagne vor und nach den Vorstellungen. Save me bedeutet, dass sich Kommunen verpflichten, jedes Jahr ein Kontingent von Flüchtlingen aufzunehmen und diesen Menschen die Möglichkeit bieten, sich endlich eine Perspektive im Leben aufzubauen.

Die save me-Kampagne wirbt um Paten und Patinnen, die den Neuankömmlingen behilflich sind, die Fremdheit zu überwinden.

Näheres zur save-me Kampagne unter www.save-me-kampagne.de.

Begleitend zum Theaterstück und der Darstellung der save me-Kampagne zeigt der Künstler Ismail Atmali vom 12.9. - 17.10. seine Strukturbilder unter dem Thema „Zweite Heimat“ im Loft.

mehr unter: http://www.gostner.de/stuecke/invasion/invasion.htm

 

Link zur pdf - datei des Alternativen Menschenrechtsberichtes 2007 hier

Link zur Homepage des Alternativen Menschenrechtsbericht hier

Link zum Programm der Irak-Reihe "Irakische Flüchtlinge zwischen Hoffnung und Resignation" vom 15-11-2008 bis 26-11-2008 hier

 

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Kontakt

Stadtteilzentrum Desi
Ulrike Voß
Brückenstr. 23
90419 Nürnberg

Bürozeiten: Di-Do 12:00-18:00 Uhr
Termin nur nach Vereinbarung!

Tel. 0911/ 37 80 190
Mobil: 0151/53596421
voss-ulrike@web·de
 


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